Upcycling – Tasche

Wenn sich die Freundin eine Tasche wünscht, soll sie eine bekommen!

In diesem Fall wurde wenig Blue-Jeans verarbeitet, dafür eine Hose aus einem gräulich-rosa Cordsamt und eine Jeans aus einem braunen Stoff mit Nadelstreifen. Den Innenstoff habe ich in meinem Schrank gefunden und fand ihn kontrastreich passend. Für die Innentaschen habe ich die Potaschen der Hosen verarbeitet. Das Aneinandernähen und Absteppen der Stoffstreifen macht zwar immer einige Arbeit, aber ich finde auch das Ergebnis dann meist sehr überzeugend.

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Kledage

Seit längerer Zeit war ich am letzten Wochenende mal wieder auf dem Markt am Maybachufer in Berlin unterwegs und war angetan. Die Stoffauswahl hat sich vergrößert und die Qualität verbessert. Und natürlich habe ich mich zu einigen Einkäufen hinreißen lassen. Obwohl die Stimme in meinem Hinterkopf mich sehr laut und deutlich ermahnte, doch erst mal zu verarbeiten, was ich im Schrank habe. Diese Stimme war nur durch sofortiges Nähen mit den neuen Stoffen zu besänftigen.

Der Stoff mit den Fischen war mir für ein ganzes Kleidungsstück zu verspielt, aber in der Kombination mit dem dunkelblauen Jersey fand ich es dann ganz gelungen. Leider hat das Wetter seit dem letzten Wochenende stark nachgelassen, sodass das Shirt noch nicht zum Einsatz kam. Aber das wird sich hoffentlich bald ändern. Der Kater versucht übrigens, sich seine Neugier nicht anmerken zu lassen.

Das Kleid habe ich sehr wohl schon getragen. Der Schnitt ist von Rosa P. aus ihrem Buch „Näh dir dein Kleid“. Ich weiß gar nicht, warum es so lange gedauert hat, bis ich auf dieses Buch gestoßen bin, Rosa P.s Baukastenprinzip ist genau das, was ich schon lange gesucht habe. Ich habe ein überschnittenes Oberteil mit einem weiten Rock genäht. Der Rock schwingt schön und das Oberteil sitzt gemütlich. Momentan überlege ich noch, das ganze Kleid etwas enger zu machen. Ich fand, es fällt recht weit aus. Andererseits muss ich momentan nicht überlegen, den Bauch einzuziehen.

Stoffresteverwertung – Kopfhörertäschchen

Angesichts der wachsenden Berge an Stoffresten, von denen ich mich nicht trennen konnte, habe ich mich auf die Suche nach Inspiration für eine sinnvolle Verwertung gemacht. Fündig geworden bin ich schnell bei https://undiversell.wordpress.com/2019/01/15/rund-und-bunt-taeschchen-aus-stoffresten/. Ich war entzückt von den Farbkombinationen und dem Versprechen, dass es ganz einfach ist. Und das kann ich nur bekräftigen! Wie beschrieben, konnte ich nicht mehr aufhören, nachdem ich mich an dem ersten Probeexemplar versucht hatte.

Da ich keinen Endlosreißverschluss hatte, habe ich stattdessen einige der vielen Reißverschlüsse verarbeitet, die seit Jahren bei mir rumliegen und auf ihre Verwertung warteten. Die Überlänge konnte ich nach dem Einnähen einfach abschneiden (nur vorher muss der Zipper in die Mitte!). Aber aus Gründen der Materialsparsamkeit werde ich wohl demnächst Endlosreißverschlüsse anschaffen. Denn fertig bin ich mit der Produktion noch lange nicht!

Upcycling – Origami-Körbe

Ich hatte noch diese feine Stöffchen von Stoff und Stil übrig und war in letzter Zeit bei der Suche nach Nähideen für Stoffreste des häufigeren über Origami-Täschchen gestolpert. Diese werden aus einem Rechteck genäht. Es geht wunderbar einfach und man kann alle Reste in der Größe anpassen. Wichtig ist, dass das Rechteck Seitenlängen im Verhältnis 1:3 hat.

Nun steht das Körbchen im Badezimmer und beherbergt die Kosmetikpads.

Fototasche – Schnitt Bellay

Hier zeige ich Euch nun eine Tasche, die ich nach Schnittmuster genäht habe. Sie firmiert als Kameratasche, ich fand die Form aber auch als Schultertasche sehr klassisch. Der Schnitt ist einfach zu verstehen und gut zu nähen. Lediglich die Versäuberung der Nähte mit dem Schrägband ist in den seitlichen Rundungen der Tasche sehr fummelig. Das kann natürlich dadurch verstärkt sein, dass ich sehr robuste Möbelstoffe verwendet habe – also selbst schuld.

Ich habe dann aber noch ein wenig weitergetüftelt und die Tasche noch einmal mit Wendeöffnung und als Kosmetiktasche genäht. Das funktionierte ganz gut.